Tertia

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Wer bin ich und wer möchte ich sein? Wer bin ich in einer Gruppe? Was ist mir wichtig? Diese Fragen stellen sich Jugendliche bewusst oder unbewusst. Sie brauchen eine Umgebung, die es ihnen gestattet sich auszuprobieren, die ihnen Feedback gibt und Menschen (Jesper Juul nennt sie „Sparringspartner“) an denen sie sich reiben können.

Die SchülerInnen der Tertia entwickeln die Tages- und Wochenstruktur mit. Wir versuchen ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen eigenen Vorhaben und den Anforderungen, die eine Prüfung stellt. In regelmäßigen Schülergesprächen besprechen Schüler und Lernbegleiter, was die einzelnen Schüler brauchen, damit es ihnen in der Schule gut geht.

Exkursionen, Ausflüge und berufsvorbereitende Praktika stellen eine Verbindung zur Welt außerhalb der Schule und zur Arbeitswelt her

Unser Angebotsplan für den Fachunterricht orientiert sich am Lehrplan für Werkrealschulen des Landes Baden-Württemberg, lässt darüber hinaus jedoch Spielraum, den Unterricht offener zu gestalten. Zum Teil werden die Inhalte des Lehrplans auch durch Aktivitäten in frei wählbaren Projekten abgedeckt. Durch das Vorbereiten der älteren SchülerInnen auf die Abschlussprüfung ist in den letzten Jahren eine stärkere Fokussierung der Lerninhalte auf den „klassischen“ Schulstoff notwendig. Dieser wird in einem Kurssystem angeboten, das in zwei bis drei „Kompetenzstufen“ die Inhalte vor allem nach Kenntnisstand aufgliedert. Neben den Kursen und Angeboten gibt es begleitete Freiarbeitszeiten, in denen die Schüler alleine oder in einer Gruppe an Themen ihrer Wahl arbeiten können und sich bei Bedarf die Unterstützung eines Lernbegleiters holen. Am Wochenanfang erstellen sich die SchülerInnen aus den Angeboten der LernbegleiterInnen und ihren eigenen Vorhaben ihren individuellen Stundenplan für die Woche. Sie dokumentieren ihre Teilnahme in ihrem Stundenplan und halten bearbeitete Themen in ihrem Kompetenzheft fest.